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Afrika und Lateinamerika rücken näher zusammen – Neue Süd-Süd-Allianz entsteht

Während Europa, die USA und China geopolitisch immer stärker konkurrieren, entwickelt sich eine neue Zusammenarbeit zwischen Afrika und Lateinamerika, die international bisher wenig Aufmerksamkeit bekommt. Beim CELAC-Afrika-Forum in Bogotá im März 2026 diskutierten Politiker beider Regionen über eine intensivere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit zwischen zwei aufstrebenden Regionen

Im Mittelpunkt des Treffens standen Themen wie Investitionen, Klimawandel, Ernährungssicherheit, Digitalisierung und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ländern des globalen Südens. Ziel ist es, unabhängiger von großen Wirtschaftsmächten zu werden und stärker direkt miteinander zu handeln und zu investieren.

Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer neuen „Süd-Süd-Kooperation“, also einer Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Schwellenländern ohne den Umweg über Europa oder die USA.

Afrika wird wirtschaftlich immer wichtiger

Der Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass Afrika wirtschaftlich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von rund vier Prozent erwartet, in einigen Regionen sogar deutlich mehr.

Gleichzeitig versuchen Europa, die USA und China, ihren Einfluss in Afrika auszubauen, weil der Kontinent wichtige Rohstoffe, junge Bevölkerungen und wachsende Märkte bietet. Deshalb gewinnt Afrika geopolitisch immer mehr an Bedeutung.

Neue Handelsrouten und politische Zusammenarbeit

Lateinamerika und Afrika haben viele gemeinsame Interessen:

  • Rohstoffe und Energie
  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Digitalisierung
  • Klimapolitik
  • Infrastrukturprojekte

Neue Handelsrouten über den Atlantik sollen den Handel zwischen den Regionen erleichtern. Gleichzeitig wollen viele Länder politisch enger zusammenarbeiten, um international mehr Einfluss zu bekommen – zum Beispiel in der UNO oder bei Klimaverhandlungen.

Eine neue Weltordnung entsteht langsam

Viele Experten sehen in dieser Entwicklung ein Zeichen dafür, dass sich die Weltordnung verändert. Während früher Europa und die USA die Weltpolitik dominierten, entstehen jetzt neue Allianzen zwischen Ländern in Afrika, Südamerika und Asien.

Diese Entwicklung passiert langsam und ohne große Schlagzeilen, könnte aber langfristig sehr wichtig werden – wirtschaftlich, politisch und strategisch.

Denn wenn Afrika und Lateinamerika enger zusammenarbeiten, entsteht ein neuer globaler Machtfaktor mit über zwei Milliarden Menschen, großen Rohstoffvorkommen und schnell wachsenden Volkswirtschaften.

Und genau deshalb schauen Politiker und Unternehmen weltweit immer genauer auf diese neue Allianz zwischen Afrika und Südamerika.

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