DirektFokus ist werbefinanziert, und alle Inhalte auf der Website sind als Werbung zu betrachten.

EILMELDUNG
Neueste Meldungen werden geladen ...

KI soll jetzt mit Tieren sprechen – Start-ups arbeiten an Übersetzern für Hunde und Katzen

Was früher nach Science-Fiction klang, wird jetzt für mehrere Tech-Start-ups ernst: Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, die Kommunikation zwischen Menschen und Haustieren zu übersetzen. Unternehmen in den USA, Japan und Südkorea arbeiten derzeit an sogenannten „Animal Translation Devices“, die Geräusche, Bewegungen und Verhaltensmuster von Tieren analysieren und in einfache Aussagen übersetzen sollen.

Wie die Tier-Übersetzer funktionieren sollen

Die Technologie basiert auf KI-Modellen, die große Mengen an Daten analysieren. Dazu gehören:

  • Bellen und Miauen
  • Körperhaltung
  • Schwanzbewegungen
  • Herzfrequenz
  • Bewegungsmuster
  • Gesichtserkennung bei Tieren

Aus diesen Daten versucht die KI zu erkennen, ob ein Tier gestresst, hungrig, verspielt, müde oder ängstlich ist. Die Information wird dann über eine App in einfache Sätze übersetzt, zum Beispiel:

  • „Ich habe Hunger“
  • „Ich möchte nach draußen“
  • „Ich habe Angst“
  • „Ich möchte spielen“
  • „Mir geht es gut“

Ein Milliardenmarkt entsteht

Der Markt für Haustier-Technologie wächst seit Jahren stark. Weltweit geben Menschen immer mehr Geld für ihre Haustiere aus – für Futter, Versicherungen, GPS-Tracker, Gesundheits-Apps und jetzt möglicherweise auch für KI-Übersetzer.

Experten gehen davon aus, dass sogenannte „Pet Tech“ in den nächsten Jahren ein Milliardenmarkt werden könnte. Besonders in Ländern wie den USA, Japan, Deutschland und Südkorea sehen Investoren großes Potenzial.

Noch ist nicht alles wissenschaftlich bewiesen

Allerdings sind viele Wissenschaftler skeptisch. Zwar kann KI Verhalten analysieren, aber eine echte „Übersetzung“ von Tier-Sprache sei wissenschaftlich sehr schwierig. Tiere kommunizieren anders als Menschen, und viele Signale sind situationsabhängig.

Trotzdem glauben viele Tech-Firmen, dass einfache emotionale Zustände sehr wohl erkannt werden können – und genau darauf konzentrieren sich die ersten Produkte.

Vom Futternapf zum Smart-Home-Tier

Parallel dazu entwickelt sich auch das Smart-Home für Haustiere weiter. Es gibt bereits:

  • Futterautomaten mit App-Steuerung
  • Kameras mit Gesichtserkennung für Tiere
  • Gesundheits-Tracker für Hunde
  • Katzentoiletten, die Gesundheitsdaten messen
  • GPS-Tracker für Haustiere

Der nächste Schritt könnte also tatsächlich sein, dass Haustiere über Apps „mit ihren Besitzern sprechen“.

Und vielleicht ist die Frage in ein paar Jahren nicht mehr, ob Hunde und Katzen mit uns sprechen können – sondern was sie uns alles zu sagen haben.

Das könnte Sie auch interessieren